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Pädagogische Arbeit

Das Motto für die pädagogische Arbeit im Kindergarten Langenbieber lautet nach dem Schweizer Pädagogen Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827):

Der Mensch muss sich
in dieser Welt selbst forthelfen;
und dies ihm zu lehren
ist unsere Aufgabe.

Erstes Ziel unseres Erziehungsteams ist es, dass das Kind sich wohl fühlt, gern in den Kindergarten geht und mit Freude am Gruppengeschehen teilnimmt, mit dem Endziel der Schulreife.

Wir Erzieher wollen Partner der Kinder werden uns sie so annehmen, wie sie sind. Jedes Kind soll seine Talente entwickeln können, soll die gleichen Chancen haben wie die anderen Kinder, soll in den Bereichen besonders unterstützt und gefördert werden, in denen es entweder Defizite oder eine besondere Begabung hat (z.B. Teilen lernen, Geduld üben, Verantwortung übernehmen, selbstständig werden, usw.). Unter diesem Aspekt arbeiten die Erzieher gemeinsam mit den Kindern an verschiedenen Projekten, seien sie jahreszeiten-, situations- oder themengebunden. Mit Hilfe verschiedenster Angebote, wie z.B. Rollenspiele, Puppenspiele, Basteleien, Gespräche, Bewegungsangeboten, Exkursionen und vielem mehr, sollen möglichst Anregungen und Ideen der Kinder mitverwendet werden.

Die Projekte beinhalten verschiedene Bereiche:
Bewegungsaktivitäten, wie Turnen, Kreisspiele, Spaziergänge, Freispiele, Spiele, Lieder, Fingerspiele, Rätsel, Sach- und Bilderbücher, Geschichten, freies Erzählen, Basteln, Malen, Kleben, Falten, Schneiden, Reißen, Kochen und Backen

Kindergartenkinder haben ein ganz anderes Zeitempfinden als Erwachsene. Daher kann ein Kindergarten keinen festen Stundenplan haben. Wir Erzieher müssen uns auf das unterschiedliche Zeitempfinden einstellen und flexibel in unseren Reaktionen sein. Gemeinsam mit den Kindern bestimmen wir den Tagesablauf, angelehnt an unsere Rahmenpläne, jedoch nicht starr von ihnen bestimmt.

Kinder sind immer auf der Suche nach Neuem und Unbekanntem. Sie finden neue Melodien, sie stellen neue Texte zusammen, sie funktioniern altbewährte Spiele um, sie ändern Sinn, Zweck und Verwendungsmöglichkeiten von Spielgeräten und anderen Gebrauchsgegenständen. Sie wollen entdecken, erkennen und vor allen Dingen Staunen. Und unsere Aufgabe soll es dabei sein, den Kindern bei der Auseinandersetzung mit alltäglichen und nichtalltäglichen Dingen und Situationen zu helfen unter dem Einsatz all ihrer gegebenen Möglichkeiten und Fähigkeiten.

Wir wollen die Kinder vorbereiten auf das Leben und auf eine Welt, die beide keine starren Daseinscharaktere haben, sondern sich von Tag zu Tag immer wieder neu verändern.

Schon Maria Montessori ( 1870 - 1952), eine italienische Ärztin, legte folgenden Grundgedanken ihrer Arbeit zugrunde:

"Hilf mir, es selbst zu tun."


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